Umfrage für Ubuntu-Nutzer: Verwendet Ihr PPAs?

Launchpad PPAWer mit der Software-Auswahl in den Standard-Paketquellen nicht zufrieden ist, kann Software entweder einzeln installieren oder über ein Personal Package Archive (PPA) auf Launchpad. Wie einige Anwender zu Recht angemerkt haben, sollte man sich dabei genau überlegen, welche Repositories man hinzufügt und nur vertrauenswürdige Paketquellen ergänzen. Außerdem sollte man genau darauf achten, welche Pakete installiert werden sollen. Wer beispielsweise eine zusätzliche Paketquelle mit KDE-Paketen einrichtet, steht im schlimmsten Fall mit einem kaputten KDE-Desktop da. Mir ist das beispielsweise schon mal passiert und es hat ein gutes Stück Mühe gekostet, wieder einen konsistenten KDE-Desktop hinzukriegen. Davon abgesehen habe ich aber bislang nur gute Erfahrungen mit PPAs gemacht.

Wie ist das bei Euch? Habt Ihr schlechte Erfahrungen mit PPAs gemacht? Welche? Würdet Ihr gar davon abraten?

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20 Gedanken zu „Umfrage für Ubuntu-Nutzer: Verwendet Ihr PPAs?

  1. Freundhansen

    Gerade erst vor ein paar Tagen wollte ich Gnome 3 ausprobieren (ich benutze Ubuntu 11.04) und habe eine Anleitung von chip.de (eigens für Natty) befolgt.
    Die Folge:
    Ich hatte große Mühe, das System wieder bootfähig zu machen. Das ging nur mit Hilfe des Wiederherstellungsmodus.
    Und auch jetzt habe ich laufend Probleme mit dem Gnome Icon Set. So klasse und stabil wie vorher läufts nicht mehr irgendwie…
    Und das, obwohl ich die Anleitung eines Forumsmitglieds befolgt hatte, wie man die Gnome 3 Dateien wieder los wird.

    Jedenfalls überlege ich mir in Zukunft besser, ob ich etwas mit PPAs ausprobiere.
    Hab eigentlich Erfahrung mit Linux und dachte, auf chip.de kann ich mich verlassen…pfff!

  2. Pyromanic

    Ja, ich nutze PPAs. Allerdings achte ich darauf, dass die von mir verwendeten PPAs ein einzelnes Programm beinhalten, d.h. entweder ich nutze damit ein Programm, das nicht in den Quellen ist (derzeit z.B. Spideroak) oder aktuelle Software (z.B. Mozilla-stable). Wichtig ist, und das rate ich aus eigenen Erfahrungen, sich anzuschauen, welche Pakete und weitere Programme im PPA liegen. Beispiel? Gerne:
    Vor einigen Woche wollte ich einfach mal so eine neue Programmversion installieren und fand ein PPA. Das habe ich ohne Nachdenken blind eingefügt, ein aptitude update durchgeführt und mir angeschaut, was sich da aktualisieren wollte. 40 Aktualisierungen und 3 Abhängigkeitsprobleme wollten gelöst werden… Nein, ich habe nur das PPA wieder entfernt und verzichte lieber auf eine aktuelle Version. Die kommt schon irgendwann in die Repositorys.

  3. Marco

    Ja, PPAs haben ihre Tücken. Auf der anderen Seite sind sie schon sehr komfortabel und besser als alles selbst zu kompilieren.

    Man muss bei PPAs ein wenig schauen, von wem sie zusammengestellt werden und welche Programme sie installieren.

    Schön wäre es natürlich, wenn Canonical diesen Job mit Backports übernehmen würde. Zumindest bei Software, die praktisch jeder verwenet – Firefox etc.

  4. Funatiker

    Ich verwende PPAs vor Allem für Chromium und Gajim. Chromium veröffentlicht wesentlich schneller neue Versionen, als die Master-of-the-Universe sie übernehmen könnten. Gajim findet man nie in einer aktuellen Version in den Paketquellen. Daher ist auch hier PPA interessant.

  5. Roxxor

    Ich habe so um die 10 PPAs, aber aktiviere diese nur nach Bedarf. Grundsätzlich werden fremde PPAs nach einem Update wieder deaktiviert, sodass ich die offiziellen Updates ohne Überprüfung installieren kann.
    Aber um auf dem laufenden zu bleiben sind PPAs notwendig und praktisch.

  6. kdefreund

    Ich nutze ca. seit kde 4.1 oder 4.2 das kubuntu-ppa. Ich hab mir damit NOCH NIE den Desktop zerschossen…

    In der kde 4.x-Anfangszeit war Ubuntu ohne aktuellen kde-Pakete unerträglich. Das Spiel war immer das gleiche: Funktion xy geht in 4.z noch nicht, aber seit 48h ist ja kde 4.z+1 raus. Damit solls gehen. Ergo: kubuntu-ppa & upgrade. Bin immer sehr gut damit gefahren.

    Seit 4.4 ist kde ja eigentlich ausgereift gewesen, dennoch möchte ich auf die aktuellen Pakete selten länger als ein, zwei Wochen warten. Damit bleibt die kubuntu-ppa drin!

  7. Liane M. Dubowy

    @kdefreund
    Ich meinte nicht unbedingt das Kubuntu-PPA, sondern eine Quelle, die KDE-Pakete lieferte, damit man eine neue Software installieren konnte. Das hat dann einfach alles nicht mehr zusammengepasst.

  8. Glubsch

    Ich hatte mal die Idee, nur noch von LTs zu LTS upzugraden. War ne doofe Idee, weil ich dann versucht habe, mit Hilfe von zig ppas up-to-date zu bleiben. Kann ich nicht weiterempfehlen.

    Glubsch

  9. Phiphi

    Ich benutze PPAs, habe aber nicht unbedingt schlechte Erfahrungen gemacht.

    Bei solchen Umfragen sollten nicht mehrere Dinge vermischt werden! Hier sind zwei Dinge, die Nutzung und die Erfahrungen gefragt. Dann bitte zwei Umfragen erstellen.

  10. johann

    Ich nutze einige PPAs. Allerdings achte ich auch darauf was sie installieren und deaktiviere die meisten gleich wieder. Nur 2 zusätzliche, Firefox und Chromium sind permanent aktiviert.

  11. -schumi-

    Ich nutze sie auch relativ häufig… Vor allem Google Chrome ist immer mit dabei (Da entstehen mit der Zeit aber von alleine immer doppelt Einträge -> APT mault ?!?). Außerdem aktuell PlayOnLinux und Gimp (Wegen dem Einfenstermode :-D )

  12. hefeweiz3n

    PPAs nur wenn es nicht anders geht. So z.B. beim Treiber für meine TV-Karte in meinem Server mit MythTV-Backend. Dann aber: Aktivieren, installieren (nur das gewünschte Paket), deaktivieren. Sauberer als neben der Paketverwaltung vorbei zu kompilieren und installieren. Auf einem Desktop/Laptop würde ich aber vermutlich einige PPAs nutzen (zumindest wenn man die aus dem AUR installierten Pakete auf meinem Arch-Laptop als Basis nimmt :D).

  13. Gerald

    Nicht nur PPAs, auch anders installierte Anwendungen / Treiber können ein Problem darstellen. Bei PPAs habe ich nur die “schlechte” Erfahrung gemacht, dass sie manchmal einfach nicht mehr existieren oder nie upgedatet werden, und man somit das lieb gewonnene Programm einfach nicht mehr hat oder es in einer neueren Ubuntu-Version nicht mehr funktioniert.

    Treiber sind da schon schlimmer. Ich habe etwa ein Jahr lang den proprietären fglrx verwendet, weil ich mir davon Fehlerkorrekturen erhofft hatte, und vor Allem, weil die freien Treiber damals noch nicht 3D-/compostingfähig waren. Der Upgrade auf 10.04 war dann ein Graus, weil das von AMD angebotene Paket inzwischen andere Verzeichnisse benutzte als das in den Ubuntu-Repositories. Zudem wollte ich ihn eigentlich los werden und durch die freien Treiber ersetzen (die, wie sich herausstellte, weit weniger Fehler enthielten).

    Ich habe schließlich drei Versuche gebraucht, immer dazwischen mit Wiederherstellung des 9.10-Images und manuellen Eingriffen in die Paketverwaltung. Ein weniger versierter Nutzer hätte vermutlich aufgegeben, und 9.10 nicht upgegradet, sondern 10.04 neu installiert…

  14. JS

    Ich benutze die PPA für Shotwell, Openshot, LibreOffice, Rawtherapee und natürlich Medibuntu. Bei diesen Programmen habe ich gerne die aktuelle Version.

  15. Uwe

    Ich nutze PPAs für Programme, die nicht in den Standard-Repos enthalten sind. Sie machen es einfach das System komplett aktuell zu halten. Und mittlerweile haben das auch einige kommerzielle Anbieter begriffen und bieten PPAs an und nicht nur reine deb-Downloads.

    Die Qualität der angebotenen Quellen ist eine andere Sache. Das hat IMHO auch nichts mit den PPAs selbst sondern den angebotenen Paketen zu tun. Wenn das Paket Schrott ist, dann ist es Schrott, egal ob manuell oder via PPA eingespielt.

  16. bostaurus

    Hallo, ich verwende PPA’s nur, wenn sie auf ubunutuuser.de oder linuxundich empfohlen werden und habe bisher keine negativen Erfahrungen gemacht. In der letzten Zeit bewege ich mich auf linuxmint zu: da ist manches schon drin, was ich sonst nachinstallieren musste. Meine Grundhaltung bei PPA: Optimistische Vorsicht.

  17. Pingback: Linux- & Open-Source-Blog » Erst denken, dann installieren

  18. BajK

    Ubuntu X Swat
    Backports
    Experimental (wegen KDEPIM2, auf’m Laptop, nachdem am großen Rechner die Mails nicht importiert wurden)
    Chromium Beta
    Irgendeins, das die aktuellen Arduino-Versionen bereitstellt
    Project-Neon
    Network Manager PPA
    Wine
    Virtualbox

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